Sim-Brücke · Prompt-Assistent

Deine Lernsimulation in 12 Schritten

Beantworte die Fragen. Am Ende erhältst du einen fertigen Prompt, mit dem eine KI (z. B. Claude) eine handlungsorientierte Lernsimulation als einzelne HTML-Datei baut.

1 · Grunddaten

Worum geht es?Für wen ist die Simulation, und welcher Typ passt zu deinem Thema? Der Typ bestimmt, wie die KI die Simulation aufbaut.
Am besten Thema + Fall. Der Fall macht neugierig, das Thema sagt, worum es geht.
Simulationstyp

2 · Lernziel

Worum geht es?Ein Satz, der beschreibt, was die Auszubildenden am Ende tun können. Beobachtbares Verhalten statt „verstehen“ oder „kennen“. Daran misst du später, ob die Simulation wirkt.
Gute Verben: erklären, begründen, prüfen, einstellen, diagnostizieren, beurteilen, beraten.

3 · Der Kundenfall

Worum geht es?Der Fall ist das Herz der Handlungsorientierung. Er erzeugt ein Problem, nicht nur ein Thema. Nutze konkrete Werte (Messwerte, Kilometerstand, Fehlercodes). Sie machen den Fall glaubwürdig und später prüfbar.
Die Auszubildenden sehen das erst ganz am Ende.

4 · Das Modell

Worum geht es?Hier beschreibst du, wie die Simulation „rechnet“. Einfach genug, dass ein Auszubildender es nachvollziehen kann, aber qualitativ richtig. Wenn-dann-Regeln reichen völlig. Die KI braucht keine perfekte Physik, sondern dein Fachwissen über das richtige Verhalten.
Regler / EingabenBedienelemente und HandlungsschritteGesprächssituation und Antwortmöglichkeiten
Was kann der Auszubildende verändern? Ein bis drei Regler reichen meistens.
Welche Schritte, Schalter oder Werkzeuge stehen zur Wahl? Die Reihenfolge entscheidet über richtig oder gefährlich.
Welche Aussagen kann der Auszubildende wählen? Eine Zeile pro Gesprächsphase, Details unten im Zusammenhang.
Ein bleibender Schaden mit Zeitversatz ist didaktisch sehr stark: Er zeigt, dass manche Fehler nicht rückgängig zu machen sind.

5 · Typische Fehlvorstellungen

Worum geht es?Das ist dein wertvollstes Wissen als Praktiker, und keine KI hat es. Was glauben Auszubildende typischerweise, das falsch oder nur halb richtig ist? Schreib es möglichst so auf, wie sie es sagen. Diese Sätze werden später zu den falschen Antworten in der Vorhersage.
Mindestens drei. Frag dich: Was höre ich in Prüfungen immer wieder? Wo stutzen Auszubildende an der Werkbank?

6 · Vorhersagefragen

Worum geht es?Bevor sich die Simulation öffnet, legen sich die Auszubildenden fest. Wer sich festlegt, prüft seine eigene Annahme, statt nur einen Effekt zu bestaunen. Nutze deine Fehlvorstellungen als falsche Antworten. Eine Option „Ich bin unsicher“ ist erlaubt.
Zwei bis drei Fragen. Markiere jeweils die richtige Antwort.

7 · Forschungsaufträge

Worum geht es?Aufträge statt freiem Klicken. Jeder Auftrag hat eine prüfbare Bedingung, damit die Simulation ihn automatisch abhaken kann. Das Muster ist immer gleich: Normalzustand – Grenzwert – Schadensbild (der Kundenfall) – Gegenprobe.

F1 · Normalzustand

Wie sieht der Sollzustand aus?

Den Ablauf einmal langsam und korrekt durchführen.

Ein Gesprächsverlauf, der gut endet.

Auftrag
Erledigt, wenn …

F2 · Grenzwert finden

Eine Frage mit Zahlenantwort. Der Auszubildende tastet sich an die Grenze heran.

Richtige Antwort
Toleranz

F3 · Schadensbild erzeugen (= der Kundenfall)

Die Auszubildenden stellen den Zustand des Kundenfalls selbst her.

Auftrag
Erledigt, wenn …

F4 · Gegenprobe

Der Fehler in die andere Richtung, oder ein zweiter typischer Fehler.

Auftrag
Erledigt, wenn …

8 · Die Musterregel

Worum geht es?Die fachliche Wenn-dann-Regel, die die Auszubildenden am Ende selbst formulieren sollen. Sie sehen sie erst, nachdem sie ihre eigene Regel geschrieben haben. Nimm den Punkt auf, den fast alle übersehen.

9 · An die Werkbank

Worum geht es?In dieser Phase ist die Simulation bewusst gesperrt. Jetzt zählt das echte Bauteil. Die Arbeitsschritte werden den Auszubildenden gemischt angezeigt, sie bringen sie in die richtige Reihenfolge. Danach messen sie real, und die Messwerte gehen zurück in die Simulation.
Dieser Satz erscheint in der Simulation, wenn sie in Phase 5 gesperrt wird.

10 · Auflösung des Falls

Worum geht es?Die fachliche Lösung und eine Beispiel-Kundenerklärung. Die Kundenerklärung ist der härteste Verständnistest: Wer einem Laien in drei Sätzen erklären kann, was passiert ist, hat es verstanden.

11 · Grenzen und Sicherheit

Worum geht es?Ehrliche Grenzen schützen vor falschem Vertrauen. Was ist am Modell vereinfacht? Gibt es Sicherheitshinweise, die die Simulation zeigen muss?
Bei Prozessen wie HV-Arbeiten fügt der Assistent automatisch den Hinweis ein: „Ersetzt keine vorgeschriebene Qualifizierung oder Unterweisung.“

12 · Dein Prompt

Fast geschafftDer Assistent prüft deine Eingaben aus didaktischer Sicht. Hinweise mit „!“ sind Empfehlungen, keine Pflicht. Ein Klick auf einen Hinweis führt zum passenden Schritt.

    Sim-Brücke · Prompt-Assistent v0.1 · Deine Eingaben werden nur im Browser dieses Geräts gespeichert und nicht übertragen. Mit „Entwurf speichern“ sicherst du sie als Datei.